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Arbeitskreis Heimische Orchideen NRW

Viel Lärm in der Eifel

22. September 2017 | Orchideen

Am Freitagmorgen des 22. Septembers und am Samstagmorgen des 23. Septembers 2017 wurde es für einige Stunden richtig laut im so friedlichen Biotop "Ripsdorfer Kalkflachmoor".

Fläche Ripsdorf nach der Pflege  (Christoph Gerbersman)

Freitagmorgen werkelten sieben und Samstag sogar neun naturbegeisterte fleißige Helfer*innen vor Ort, um den Aufwuchs von Sträuchern, Mädesüß und Gras sowie der abgeblühten Sumpfstendelwurz zu mähen. Ein sehr gestörter Bergmolch konnte gerettet und fotografiert werden. Das Mahdgut wurde z.T. an den Wegrand geschafft, z.T. in den Randbereichen zwischen die Sträucher eingestreut.

Der große Fleiß der Helfer*innen bewirkte, dass alle Flächen geschafft und manche Hecken beschnitten werden konnten. Besonders hervorzuheben waren am Samstag zwei afghanische Bekannte (Vater und Sohn) eines Mitarbeiters aus Bad Münstereifel. Am Schluss war der Autor mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mein Eindruck war der, dass die Arbeit und das Ergebnis allen recht gut gefallen hat. Als kleine Belohnung gab es am Samstag leckere belegte Brötchen; eine liebe Tradition von Frau Neumann. Mein Dank dafür im Namen aller.

Nur drei Wochen später wurden an anderer Stelle diesmal allerdings noch recht kleine Eidechsen in ihrer Ruhe gestört, als es am Freitagmorgen des 13. Oktobers und am Samstagmorgen des 14. Oktobers 2017 am Watzenberg bei Kirspenich recht laut wurde. Freitags schafften zwei Helfer und Samstag sieben Helfer*innen.

Das NSG "Am Watzenberg" ist eine aus der landwirtschaftlich geprägte Umgebung herausragende Kalkkuppengruppe. Der Kalkmagerrasen durchsetzt von Kiefergruppen und Gebüschen war mit Schlehen, Brombeeren, Rosen sowie zahlreichem anderem Gesträuch stark zugewachsen.

Als am Samstag gegen 16.00 Uhr der letzte Rechen bzw. die letzte Heugabel beiseite gelegt wurde, konnte der Autor voller Freude denken: "Es ist vollbracht." Das Mahdgut wurde am Rande des Magerrasens in die Gebüsche bzw. in den krautfreien Waldrand eingestreut und dient sicher vielen Kleintieren als Unterschlupf.

Der Fleiß aller Beteiligten hat bewirkt, dass wir unsere Aufgabe voll schaffen konnten. Mein Dank an alle Beteiligten!

Das Biotop schien nicht nur dem Autor Potential nicht nur für bunte Wiesenblumen sondern auch für manche Orchideenart zu beinhalten. Dies wird zukünftig beobachtet werden.

Klaus H. Käselau 

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