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Arbeitskreis Heimische Orchideen NRW

Zu den artenreichsten unserer heimischen Lebensräume gehören – sowohl aus botanischer wie auch aus zoologischer Sicht – die mageren, seit jeher nur extensiv genutzten Grünlandgesellschaften. Diese meist trockenen, auf jeden Fall aber von Natur aus nährstoffarmen Biotope haben sich infolge der mittelalterlichen Weidewirtschaft, zumeist aus Schafhutungen, entwickelt. Die natürliche Sukzession hin zu den standorttypischen Waldgesellschaften kann nur durch regelmäßige Beweidung (bevorzugt durch Schafe, beigemischt Ziegen) oder Mahd verhindert werden. Trockene Magerrasenflächen sind vor allem in den letzten Jahrzehnten durch Aufforstungen, Sukzession, intensive Grünlandnutzung oder Umwandlung in Ackerflächen stark zurückgegangen, so daß der Schutz der verbliebenen Flächen höchste Priorität besitzt. 

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