Etymologie: Typische Merkmale: Pflanze zierlich. Stengel oben flaumig behaart. Laubblätter eiförmig bis elliptisch, bläulichgrün, Blattrosette eng am Boden, im Spätsommer neu austreibend. Blütenstand meist korkenzieherartig gedreht, seltener einseitswendig. Brakteen außen behaart, länger als der Fruchtknoten. Blüten (grünlich-)weiß. Sepalen außen behaart, seitliche Sepalen abstehend, das mittlere mit den Petalen und der Lippe zu einer Röhre zusammengeneigt. Lippe ungeteilt, länglich, vorne verbreitert, am Rand wellig bis gekerbt, etwas länger als die Kelchblätter. Variationsbreite: Die Art ist wenig variabel. Biotop: Kurzrasige Halbtrockenrasen, schafbeweidete Triften. Blütezeit: Anfang August bis Mitte September |
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Verbreitung in NRW: Der Rückgang der Art in den letzten 100 Jahren in NRW sowie den angrenzenden Gebieten im Osten, Südniedersachsen und Nordhessen, sowie im Westen, Süd-Limburg (Niederlande), ist auf den Rückgang der Wanderschäferei zurückzuführen. Das Hauptproblem ist die Verfilzung des Rasens durch Fehlen von Schafbeweidung. Rote Liste NRW: 0 (ausgestorben bzw. verschollen) Gefährdung: In NRW verschollen! (letzter Einzelfund 1996)
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