Etymologie: Typische Merkmale: Kräftige Pflanze mit dichtem, langem Blütenstand. Untere Blätter als Rosette angeordnet, häufig mit braunen Spitzen (z. B. Frostschäden, da die Blätter bereits im Herbst austreiben). Blüten intensiv nach Ziegenbock riechend. Sepalen und Petalen helmförmig zusammengeneigt, grün bis grünlichweiß, innen kräftig braunrot gestreift und punktiert. Lippe dreilappig, gelbgrün bis bräunlich, Lippengrund weißlich mit roten Flecken bzw. Papillen besetzt. Lippenseitenlappen kurz, schmal und wellig, Mittellappen 3 bis 6 cm lang, riemenförmig, schraubig gedreht, an der Spitze gespalten. Lippe im Knospenzustand uhrfederartig aufgerollt. Variationsbreite: Die Art ist nur in Bezug auf Pflanzengröße und Blütenfarbe variabel. Biotop: Halbtrockenrasen, lichtes Gebüsch, nur auf Kalk. |
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Blütezeit: Juni bis Mitte Juli Verbreitung in NRW: Die Art kommt in NRW nur in der Eifel vor, dort allerdings an mehreren Fundorten. In der Florenliste (WOLFF-STRAUB et al. 1988) wurde sie als in der Eifel "nach Ansalbungen eingebürgert" geführt. Die seit vielen Jahren bekannten Vorkommen auf Ansalbungen zurückzuführen, ist falsch. Daher wurde die Art in die neue Rote Liste wieder aufgenommen. Rote Liste NRW: R (durch extreme Seltenheit gefährdet) Gefährdung: Die Zunahme und Ausbreitung dieser wärmeliebenden Art an der Nordgrenze ihres Verbreitungsgebietes kann, wie beim Ohnsporn (Aceras anthropophorum) im Diemelgebiet, schon durch einen einzigen strengen Winter rückgängig gemacht werden. |
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